April 10, 2018

Schreibtherapie

Das therapeutische Schreiben:

Wie es wirkt

 

Oft übertragen wir beim Schreiben Gefühle, Ängste, Sorgen, Erinnerungen, ohne dass wir es merken oder uns darüber bewusst sind, und die Art, wie wir das Ganze ausdrücken, erschafft eine Palette von unendlich vielen plastischen Darstellungen.

Wenn wir einen Schock erleben oder eine sehr erschütternde Erfahrung machen, können wir oft nicht einfach darüber sprechen, sogar das Atmen ist schwierig: Wir bleiben wortlos, blockiert. In solchen Fällen ist das Schreiben eine mögliche Lösung und Alternative.

Ein Grund dafür ist, dass wir uns beim Schreiben ausdrücken, ohne dass wir einen Gesprächspartner haben. Niemand ist vor uns, wir führen einen Dialog mit uns selbst: Das weiße, neutrale Papier nimmt unsere Gedanken an.

Das Schreiben ist ein wunderschönes Mittel, um Lasten, Komplexe, schlechte Erfahrungen, Ängste und Furcht zu loszulassen.

Manchmal weinen Menschen nach einer Sitzung therapeutischen Schreibens: Eine befreiende Entladung von etwas, das wie eine Anhäufung für eine lange Zeit in der Tiefe der Seele geblieben war.

 

Wie benutzt man die Schreibtherapie?

 

Die surrealistische Bewegung hatte den unbewussten Ausdruck von aufgrund strenger gesellschaftlicher Regeln versteckter und unterdrückter Gefühle, Fähigkeiten und Kreativität, im Fokus – deshalb entwickelte sie das sogenannte “automatische Schreiben”.

 

Das therapeutische Schreiben benutzt Schreibspiele, die auch “spielerisch” wirken, was ein Seminar angenehm und leicht, sowie auch kreativ macht.

Die Teilnehmer*innenanzahl liegt bei maximal 8.

In meinem Programm wird zudem eine freiwillige und auch kostenlose Möglichkeit angeboten, Öle zu benutzen, die sowohl die Ausdrucksfähigkeit fördern und zugleich unsere Traumfähigkeit in der Nacht erhöhen: D.h. das therapeutische Schreiben kann mit Träumen kombiniert werden, sodass diese synergetisch wirken. Beispielsweise wendet man kurz vor dem Schlafengehen bestimmte Öle an, schreibt sodann eine kurze Geschichte über ein persönliches Thema, das einen stark beschäftigt, und schreibt dann am nächsten Morgen den eventuell entstandenen Traum auf. Mit wesentlichen Elemente dieses Traums kann dann weitergearbeitet werden.